Neuigkeiten und Informationen rund um die Freiwillige Feuerwehr Hengersberg

 

01.11.2017
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Dieses Beispiel ist nachahmenswert. Im Juni 2017 feierte die Feuerwehr Hengersberg das 150-jährige Jubiläum. Beim Festakt mit 53 Gast- und Ortsvereinen hat die Feuerwehr auf Erinnerungsgeschenke verzichtet. Aus gutem Grund, wie Vorsitzender Walter Bettstetter beim Ehrenabend am vergangenen Samstag wissen ließ: Die Vorstandschaft fasste den Beschluss, stattdessen eine soziale Einrichtung zu unterstützen. Im Niederalteicher Hof überreichten Bettstetter, Kommandant Edwin Hartl und 2. Vorsitzender Michael Lang der Pflegedienstleiterin des Hospizes in Niederalteich Irene Basmer einen Scheck der Feuerwehr Hengersberg über 1000 Euro. Bettstetter bedankte sich für die engagierte Arbeit und wünschte der Einrichtung und den Beschäftigten viel Kraft für diese Arbeit. - fr Quelle: www.pnp.de 
01.11.2017
Schriftführer
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Karl Berger und Adalbert Prehm sind Ehrenmitglieder Feuerwehr Hengersberg zeichnet verdiente Mitglieder aus – Berger und Prehm waren lange stellvertretende Kommandanten Hengersberg. Mit einem großen Fest hatte die Feuerwehr Hengersberg heuer im Sommer ihr 150-jähriges Bestehen gefeiert. Am Samstag wurde nun im Nachgang ein Ehrenabend abgehalten, bei dem verdiente aktive und passive Mitglieder ausgezeichnet wurden. Zu Ehrenmitgliedern der Feuerwehr Hengersberg wurden Karl Berger und Adalbert Prehm ernannt. Berger gehört seit 48 Jahren der Feuerwehr an und war von 1977 bis 1988 als stellvertretender Kommandant. Prehm blickt auf eine 50-jährige Vereinszugehörigkeit zurück und war von 1988 bis 2006 stellvertretender Kommandant. Zum Festakt im Niederalteicher Hof begrüßte Vorsitzender Walter Bettstetter neben den Mitgliedern und deren Begleitung auch Landrat Christian Bernreiter, Bürgermeister Christian Mayer, dessen Stellvertreter Raimund Nadolny, den Bürgermeister der Partnergemeinde Gunskirchen Josef Sturmair, Altbürgermeister Werner Bachmeier, Kreisbrandrat Alois Schraufstetter, Kreisbrandinspektor Bernhard Süß, Kreisbrandmeister Michael Ertl, Ehrenkreisbrandmeister und Ehrenkommandant Josef Mader sowie die Kommandanten der Partnerwehren Gunskirchen und Fernreith, Martin Grabner und Andreas Keimelmeier. Der letzte Ehrenabend der Feuerwehr Hengersberg liegt fünf Jahre zurück. In einem kurzen Rückblick schilderte Bettstetter, was sich in dieser Zeit alles getan hat. Überleitend auf die Ehrungen verglich Bettstetter die Feuerwehr mit einem Wald. So wie dieser aus verschiedenen Baum- und Pflanzarten besteht, bestehe die Feuerwehr aus vielen unterschiedlichen Mitgliedern. Den lang gedienten Mitgliedern legte Bettstetter nahe, sich als Eichen in einem Wald zu sehen, die auch nach 40, 50 oder 60 Jahren noch gehegt und gepflegt werden. "Der Erfolg unserer Vereine ist davon abhängig, dass Mitglieder wie ihr dem Verein über Jahrzehnte die Treue halten", sagte Bettstetter. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Alois Renz und Franz Miedl ausgezeichnet. 50 Jahre halten Rudolf Achatz, Horst Dietz, Franz Kitzhofer, Josef Pfafflnger, Hans Reil und Rudolf Weiß der Feuerwehr die Treue. 30 Jahre sind Frank Heimann, Bernd Funda und Thomas Ueberschär Mitglied, 20 Jahre Matthias Berger, Andreas Nirschl, Sascha Puzovic, Beate Ueberschär und Claudia Winter und zehn Jahre Karl Pöhn, Florian Hartl und Julian Lipp. Das Feuerwehr-Ehrenkreuz des Freistaates für 40 Jahre aktiven Dienst erhielten Walter Hansbauer, Michael Grill, Franz Mader, Gerhard Hartl, Georg Mühlbauer und Josef Mühlbauer. Zu Oberbrandmeistern befördert wurden Sascha Puzovic, Franz Mader und Frank Heimann, zum Brandmeister Stefan Schlederer, zum Löschmeister Andreas Nirschl, zu Hauptfeuerwehrmännern Thomas Wagner und Thorsten Maier, Oberfeuerwehrmännern bzw. -Frauen Anton Knapp, Florian Hartl, Katrin Mühlbauer und Roland Schlederer sowie zu Feuerwehrmännern Konstantin Miedl und Philipp Rudolf. Landrat Bernreiter gratulierte zum tollen Gründungsfest und zur einmaligen Geschichte. Die Feuerwehr Hengersberg habe sich weit über die Grenzen hinaus beliebt und bekannt gemacht. Ob Brand- oder Katastropheneinsatz, als Verantwortlicher sei er froh zu wissen, dass man sich auf die Wehr zu jeder Tages- und Nachtzeit verlassen könne. Bürgermeister Mayer sagte in Bezug auf die vielen Einsätze in den vergangenen fünf Jahren, dass es ohne die Strukturen der Feuerwehr böse ausgesehen hätte und der Schaden nicht abschätzbar sei, der durch die vielen Hilfseinsätze abgewendet wurde. KBR Schraufstetter erinnerte an seinen Eintritt in die Feuerwehr 1973. Wenn er an diese Zeit zurückdenke, an seinen grünen Schutzanzug und den schwarzen Helm mit Genickschutz, dann sei es für ihn immer am Wichtigsten gewesen, ein Feuerwehrmann zu sein und dazuzugehören zur Einheit. Als Feuerwehrmann erlebe man das Gefühl, etwas zu sein, auch mit nur einem kleinen Abzeichen. Der Gunskirchner Kommandant Martin Grabner bedankte sich für die Einladung zum Ehrenabend und lud im Gegenzug die Feuerwehr Hengersberg zur Feier des 130-jährigen Bestehens der Feuerwehren Gunskirchen und Fernreith mit der Indienststellung eines neuen Rüst-Löschfahrzeuges im August kommenden Jahres ein. Ludwig Gürster bedankte sich beim 13-köpfigen Festausschuss, der von April 2014 bis zum Abschluss des Jubiläums immense Arbeit verrichtet habe. Für die Vorbereitung waren allein 31 Sitzungen notwendig, so Gürster. Mit dem goldenen Ehrenkreuz des Freistaates Bayern für 40 Jahre aktive Dienstzeit ausgezeichnet wurden (sitzend von links) Franz Mader, Walter Hansbauer, Gerhard Hartl und Georg Mühlbauer, für langjährige Mitgliedschaft (stehend von links) Rudolf Weiß, Josef Pfaffinger, Rudi Achatz, Franz Kitzhofer, Horst Dietz und Hans Reil. − Fotos: Robert Fuchs Karl Berger (sitzend links) und Adalbert Prehm (sitzend rechts) wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt, Franz Miedl (sitzend Mitte) wurde für 60 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Den Geehrten gratulierten (stehend von links) Christian Bernreiter, Christian Mayer, Franz Mader, Edwin Hartl, Walter Bettstetter, Michael Ertl, Alois Schraufstetter und Bernhard Süß. Quelle: www.pnp.de
06.09.2017
Schriftführer
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Sieben Jugendliche der Feuerwehr Hengersberg und sieben Jugendliche der Feuerwehr Waltersdorf hatten an einem Wochenende in den Sommerferien einen 24-Stunden-Einsatztag. Dieser Übungs- und Ausbildungstag wurde im Rahmen der Ausbildung durchgeführt. Die Jugendlichen zwischen 14- bis 17 Jahren trafen sich um 08:00 Uhr in ihren Gerätehäusern. Als Erstes wurde das Nachtquartier eingerichtet und es erfolgte die Einteilung der Jugendlichen auf die einzelnen Fahrzeuge, falls es zu einem Einsatz kommen sollte. Und schon ging es los. Gegen 09:30 Uhr löste Kreisbrandmeister Michael Ertl bei der Firma Webasto in der Seckerstraße die Brandmeldeanlage aus und die Feuerwehr Hengersberg wurde alarmiert. Nach der Erkundung der Firma wurde ein Fehlalarm festgestellt. KBM Ertl erklärte den Jugendlichen im Anschluss die Funktionsweise einer BMA Anlage. Die Jugendfeuer aus Waltersdorf wurden parallel zu einer Ölspur alarmiert. Sie mussten den Verkehr auf der Straße regeln und die Ölspur binden. Nach dem ersten Einsatz, trafen sich alle Jugendlichen im „Haus der Feuerwehr“ in Hengersberg und es gab verschiedene Ausbildungseinheiten wie z.B. „Einsatz einer Drehleiter“ oder der „Einsatz von einem Schaumrohr“ wurde geübt. Nach dem Mittagsessen wurden die Jugendgruppen zu einer Tierrettung am Sportplatzweg alarmiert. Neben dem Festplatz am Sportzplatzweg wurde eine „Katze auf einem Baum“ gemeldet. Die Katze (ein Plüschtier) wurde erfolgreich mit Unterstützung der Drehleiter gerettet. Anschließend wurden die Einsatzfahrzeuge gründlich gereinigt. Und schon kam die nächste Alarmierung „Verkehrsunfall mit einer eingeklemmte  Person und mit mehreren Verletzen“ auf dem Bauhofs Gelände. Mit Rettungsschere und Spreizer musste die eingeklemmte Person befreit werden und die verletzen Personen schnellstens versorgt werden. Nachdem Abendessen gab es Zeit für Brett- und Kartenspiele, aber nicht lange! Gegen 20:30 Uhr wurden die Jugendgruppen zu einem „Brand Gartenlaube“ auf dem Dorfplatz in Schwarzach alarmiert. Es musste eine komplette Wasserversorgung und ein Löschangriff aufgebaut werden. Alle Funktionen, bis auf die Maschinisten von den Einsatzfahrzeugen, wurden von den Feuerwehranwärtern selbst gestellt und der Einsatz geleitet. Der Brand wurde zum Schluss natürlich auch erfolgreich gelöscht. Ab 22:30 Uhr war in beiden Gerätehäusern Nachtruhe angesagt. Um 02:00 Uhr wurden die Jugendlichen zu einer „Vermisstensuche“ nach Erkerding alarmiert. Gemeldet wurden mehrere vermisste Personen die nach einem Zeltlagerbesuch in einem Waldstück nicht zurückgekommen waren. Mit Hilfe von Handscheinwerfern und Wärmebildkameras wurden alle vermissten Personen gefunden. Am nächsten Morgen gab es zum Abschluss des 24h-Tag gegen 07:00 Uhr ein Frühstück und eine Abschlussbesprechung. Die beiden Kommandanten Edwin Hartl (Hengersberg) und Stefan Trost (Waltersdorf) bedankten sich bei ihren Jugendwarten Anton Knapp und Christoph Michels für die gute Jugendarbeit und die Vorbereitung des Einsatztages und allen Helfer, Sponsoren und Unterstützern von den Jugendfeuerwehren. 
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